Zeitung: Russen wollen TNK-BP an die Börse bringen
Der britische Multi wolle dies prüfen, zitiert das Blatt einen Sprecher, allerdings unter der Bedingung, dass die russische Regierung zustimme und BP den Anteil des Konsortiums an einen anderen Käufer weiterreichen könne. Als Wunschpartner der Briten gilt unter Moskauer Beobachtern der staatlich kontrollierte Gaskonzern Gazprom.
Unterdessen droht dem Firmenchef Robert Dudley die Ausweisung. Die russische Einwanderungsbehörde will dem Manager kein neues Visum ausstellen, sofern er nicht eine Kopie seines neuen Arbeitsvertrags vorlegen kann. Das Visum läuft Ende des Monats ab. Das russische Konsortium will Dudleys Arbeitsverhältnis nicht verlängern. Der Vertrag war vergangenes Jahr ausgelaufen, ist nach Ansicht von TNK-BP aber noch gültig, weil Dudley nicht offiziell gekündigt wurde. Sollte Dudley kein Visum erhalten, wäre das ein herber Rückschlag für BP im Kampf um die Kontrolle über das Unternehmen.
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