Zeitung: Regierung erwägt Aufbau einer nationalen Erdgasreserve

dpa | 29.08.2008
Bild: palniki gazowe



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Berlin (dpa) - Die Bundesregierung erwägt nach einem Zeitungsbericht den Aufbau einer nationalen Erdgasreserve, um im Krisenfall die Versorgung sicherstellen zu können. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) wolle vor dem Hintergrund des Kaukasus-Konflikts entsprechende Vorschläge prüfen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Freitag). Vorbild sei die nach der ersten Ölkrise Mitte der 70er Jahre angelegte nationale Ölreserve, die die Versorgung für 90 Tage sichert.

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Der Außenhandelsverband für Mineralöl und Energie (AFME) rechnet laut "FAZ" damit, dass die Umsetzung dieses Vorhabens jährlich mit rund zwei Milliarden Euro zu Buche schlagen würde. Die Gaspreise würden sich in diesem Fall um etwa 0,18 Cent je Kilowattstunde verteuern. Eine E.ON-Ruhrgas-Sprecherin lehnte eine strategische Erdgasreserve ab, weil sie die Verbraucher unnötig belaste und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen einschränke. Die Verbraucher könnten sich auf die Lieferungen verlassen.


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