Zeitung: Nur noch drei Interessenten für Freenet-Tochter Strato
Hamburg/München - Für die Freenet-Tochter
Der neue Freenet-Chef Christoph Vilanek will den Verkauf bis Ende November über die Bühne bringen. Allerdings kritisieren die Bieter laut "FTD" die Qualität der Unterlagen für die Buchprüfung. Um sich ein besseres Bild von dem Unternehmen zu machen, könnten sie Strato dazu auffordern, eine weitere Buchprüfung zu ermöglichen. Dies könnte den Verkaufsprozess in die Länge ziehen. Auch die Preisvorstellungen beider Seiten gehen dem Bericht zufolge weit auseinander: Während Freenet mehr als 300 Millionen Euro für die Tochter will, wollen einige der Bieter erst einmal nicht mehr als 250 Millionen Euro zahlen.
Die Tochter, die auf ihren Servern unter anderem Speicherplatz für Webseiten und Online-Shops anbietet, erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 45,1 Millionen Euro bei einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 15,4 Millionen Euro. Unternehmenschef Vilanek will sich nach seinen DSL-Kunden auch von diesem Geschäft trennen, um Freenet als reinen Mobilfunkanbieter aufzustellen.
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