Zeitung: Energieversorger wollen Netze gemeinsam betreiben
Der Parallelbetrieb der vier Regelzonen geht ins Geld. Nach Angaben des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter (BNE) beliefen sich die Zusatzkosten durch das unkoordinierte Nebeneinander der vier Zonen im vergangenen Jahr auf 341 Millionen Euro, 2006 waren es 314 Millionen Euro. Die Kosten tragen die Stromkunden. Ihnen werden die Netzentgelte in Rechnung gestellt.
Aus Sicht von RWE-Manager Brick ist für die einheitliche Regelzone die Gründung einer deutschen Netz AG nicht erforderlich. Brick sagte, die einheitliche deutsche Regelzone biete alle Vorteile einer deutschen Netz AG, sie greife jedoch nicht so massiv in die jetzigen Strukturen ein und lasse sich ohne rechtlich relevante Eingriffe in die unternehmerischen Freiheiten der Netzeigentümer umsetzen. Auch bei Vattenfall steht man der einheitlichen Regelzone offen gegenüber. Man überlege gemeinsam mit der Bundesnetzagentur, "wie eine optimierte Regelzonenkooperation aussehen könnte", sagte eine Sprecherin der Zeitung.
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