Zeitung: Endesa will sich gegen Zerschlagung wehren

dpa | 11.04.2007
Bild: Stromleitungen


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Frankfurt/Main (dpa) - Der spanische Versorger Endesa will sich nach einem Pressebericht gegen seine Zerschlagung wehren. Präsident Manuel Pizarro erwäge, eine entsprechende Vereinbarung von Enel, Acciona und E.ON vor Gericht als illegal anzuzeigen sowie die geplante gemeinsame Kaufofferte von Acciona und Enel von der Justiz vorsorglich stoppen zu lassen, berichtete die "Börsen-Zeitung" am Mittwoch. Die drei Unternehmen hatten in der vergangenen Woche eine Aufteilung von Endesa vereinbart.

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Pizarro warte noch ab, bis der bisherige Chef der spanischen Börsenaufsicht CNMV, Manuel Conthe, vor dem Parlament die Gründe für seinen Rücktritt offen gelegt habe, schreibt die Zeitung. Dieser soll im Zusammenhang mit dem Machtkampf um Endesa stehen.

Enel und Acciona werden voraussichtlich ihre Offerte von mehr als 43,5 Milliarden Euro am Mittwoch vorlegen. Das Übernahmeangebot von E.ON war nur auf geringe Resonanz gestoßen, so dass nun die Vereinbarung mit Acciona und Enel in Kraft treten kann. Diese sieht eine teilweise Zerschlagung von Endesa vor. So soll E.ON Aktivitäten des Konzerns in Italien und Frankreich erhalten und den spanischen Anbieter Viesgo übernehmen.



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