Zeitung: Deutsche Telekom schließt Kündigungen nicht mehr aus
AFP | 23.07.2008
Düsseldorf (AFP) - Bei der Deutschen Telekom stehen einem Zeitungsbericht zufolge weltweit bis zu 4000 Jobs auf der Kippe, auch betriebsbedingte Kündigungen werden nicht mehr ausgeschlossen. Die Stellen sollten in der angeschlagenen Geschäftskundensparte T-Systems wegfallen, berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Konzernkreise.
- Anzeige -
Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger schließe erstmals in der Firmengeschichte betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. "Sollten unsere sozialverträglichen Maßnahmen nicht ausreichen, kann ich in letzter Konsequenz betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen", sagte er dem Blatt.
Um T-Systems schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zu bringen, stellt Sattelberger den Angaben zufolge den Beschäftigten am Mittwoch ein neues Abfindungsprogramm vor. Von September bis Februar 2009 sollten sich Mitarbeiter entscheiden, ob sie mit einer Abfindung freiwillig aus dem Unternehmen ausscheiden wollen. Wie viele Stellen genau wegfallen werden, hängt laut Telekom von der Geschäftsentwicklung in diesem Jahr sowie möglichen Zu- und Verkäufen bis zum Jahr 2010 ab. Die Telekom hat Personal bisher stets ohne betriebsbedingte Kündigungen abgebaut.
Weitere Nachrichten vom 23.07.2008
- Verivox-Umfrage: Voreinstellungen der Tarifrechner und Service
- Timoschenko: Ukraine und Gazprom über Erdgaspreise für 2009 einig
- Windbranche erwartet Boom an Land und auf See ab 2009
- Hessen-SPD schlägt kostenfreie Strom-Grundmenge für alle vor
- US-Telekomkonzern AT&T: Gewinnplus dank Mobilfunk - iPhone-Partner
- Spam-König Soloway zu vier Jahren Haft verurteilt
- Hurrikanwarnung aufs Handy: Neuer SMS-Dienst von Reiseveranstaltern
- Deutsche Windkraftanlagen sind Exportschlager
- Strom, Gas, Telefon, Internet: Spar-Check für die zehn größten Städte
- Handy weg: Vielleicht liegt es im Fundbüro
- Preis für OPEC-Rohöl erneut gefallen
- Venezuela kündigt Milliardeninvestition in karibische Raffinerien an
- Gazprom-Tochter rechnet erst 2012 mit erstem Erdgas über die Ostsee
- Yahoo! mit Gewinnrückgang: Druck im Tauziehen mit Microsoft steigt
- Kirchen in Baden-Württemberg steigen in die Gasversorgung ein
- Venezuela und Russland verstärken Zusammenarbeit im Energiesektor
- Staatsfonds aus Abu Dhabi interessiert an deutschen Energieanbietern
Surf-Tipps

