Zeitung: Deutsch-russische Energieagentur soll bald starten
Düsseldorf - Die russisch-deutsche Energieagentur Rudea soll noch in der ersten Jahreshälfte ihre Arbeit aufnehmen. Die deutsche Seite werde an Rudea 20 Prozent halten, die russische Seite 80 Prozent, berichtete das Düsseldorfer "Handelsblatt".
Die Dena gehört der Zeitung zufolge zur Hälfte dem Bund, die andere Hälfte teilen sich KfW-Bankengruppe, Allianz, Deutsche Bank und die DZ Bank. Rudea soll eine Basisfinanzierung aus den Mitteln der Gesellschafter in Höhe von 2,5 Millionen Euro erhalten und binnen fünf Jahren mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes durch private Projektfinanzierungen erwirtschaften.
Die Idee einer deutsch-russischen Energieagentur war im vergangenen Jahr entstanden, bislang aber noch nicht klar umrissen. In den vergangenen Wochen wurde das Konzept mit Hochdruck vorangetrieben. Die Agentur soll die Steigerung der Energieeffizienz in den Bereichen Gebäude, Industrie, Energieerzeugung und -transport und erneuerbare Energien vorantreiben.
Weitere Nachrichten vom 25.02.2009
- Google schließt sich Browser-Klage gegen Microsoft an
- CO2-Fußabdruck - Experten suchen nach weltweitem Standard
- BITKOM: Geschäft mit Internet-Zugängen legt weiter zu
- Schneller Surfen: Apple stellt Safari 4 vor
- Microsoft-Chef Ballmer erwartet mehr Konkurrenz
- Studie: Nuon-Übernahme gefährdet Wettbewerb nicht
- Biblis A wird abgeschaltet - damit es länger laufen kann
- Atomausstieg und Restlaufzeiten
- Studie: Mobilfunkkunden nutzen selten mobiles Breitband
- Energie-Agentur-Chef Kohler wechselt zu RWE
- Zeitungen: Telekom plant radikalen Konzernumbau
- Ölpreise nach Vortagsgewinnen leicht gesunken

