Zeitung: Dena-Chef Kohler soll Geschäftsführer bei RWE-Tochter werden
Essen (dpa) - Der Essener Energiekonzern RWE will einem Zeitungsbericht zufolge ein neues Tochterunternehmen aufbauen. Wie die «Süddeutsche Zeitung» (Dienstag) unter Berufung auf Informationen aus Branchenkreisen schreibt, soll sich die Tochter künftig um das Geschäft mit Dienstleistungen rund um Energieeffizienz kümmern. Den Informationen zufolge soll Stephan Kohler der Geschäftsführer der neuen Sparte werden. Kohler ist Chef der Deutschen Energie-Agentur, einer halbstaatlichen Einrichtung zur Förderung der Energieeffizienz.
Weder RWE noch Kohler bestätigten dies dem Blatt am Montag. Zu Personalien nehme das Unternehmen keine Stellung, hieß es auf Anfrage der «Süddeutschen Zeitung» bei RWE. Kohler selbst sei zurzeit im Ausland. Erst kürzlich sei sein Vertrag bei der Dena verlängert worden. Den Informationen zufolge soll das neue Tochterunternehmen der RWE-Tochter Innogy ähneln. In ihr hat der Konzern sein Geschäft mit erneuerbarer Energie gebündelt. RWE wollte den Aufbau der neuen Sparte der Zeitung zunächst weder bestätigen noch dementieren. Für RWE spielt Energieeffizienz eine wichtige Rolle, sagte ein Sprecher lediglich. Dies solle künftig noch ausgebaut werden. Die Gründung einer eigenen Gesellschaft sei dafür eine Möglichkeit.
Weitere Nachrichten vom 21.10.2008
- Microsoft hofft im Kampf gegen Raubkopien auf sinkende Preise
- Schweden überprüft nach Defekt an Akw sechs weitere Anlagen
- Telekomfirma klagt erfolgreich gegen Vorratsdatenspeicherung
- «Sommer-Bypass» für die Wärmepumpe ersetzt Klimaanlage
- Südhessische Entega: 2009 Deutschlands größter Ökostromanbieter
- Iran, Russland und Katar bilden "Troika" für Projekte im Gassektor
- Kurth: "Weiterer Meilenstein zur Öffnung des deutschen Gasnetzes"
- Rechnen für die Zukunft - Sparsame Häuser machen sich
- E.ON - Töchter erhöhen die Gaspreise um 10 Prozent
- Studie: Internet und Handy verbessern Kommunikation in US-Familien
- Zeitung: RWE will Regionalgesellschaften fusionieren
- Ölpreise weiter gestiegen - OPEC-Förderkürzung im Blick

