Zeitung: Auflagen für E.ON werden gekippt - Merkel optimistisch
Laut "La Vanguardia" will Madrid mit den Zugeständnissen weiteren Konflikten mit der EU-Kommission oder Deutschland aus dem Weg gehen. Der spanische Wirtschafts- und Finanzminister Pedro Solbes räumte ein, dass einige der Auflagen nicht aufrechterhalten werden könnten, weil diese EU-Kompetenzen berührten. Zuvor hatte Spaniens Regierung Hoffnungen auf eine Einigung beim deutsch-spanischen Gipfel am 12. September in Meersburg am Bodensee geweckt. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero sagte der Wochenzeitung "Die Zeit": "Es wird ein Happy End geben für Spanien, für Europa, für den Energiesektor, für die Stromwirtschaft. Das werden wir auf dem bilateralen Gipfeltreffen gemeinsam feiern können."
Spaniens staatliche Energiebehörde CNE hatte Ende Juli entschieden, dass E.ON für die 27 Milliarden Euro schwere Übernahme rund ein Drittel von Endesa abgeben und insgesamt 19 Bedingungen erfüllen müsse. Die EU-Kommission hatte diese Auflagen für illegal erklärt.
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