Zeitung: Annäherung zwischen Berlin und Brüssel bei Energiekonzernen

dpa
Bild: Stromleitungen


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Berlin (dpa) - Im Streit um die von der EU-Kommission verlangte strikte Trennung der Erzeugung und Verteilung von Strom und Gas zeichnet sich nach einem Zeitungsbericht eine Kompromissmöglichkeit zwischen Berlin und Brüssel ab. "Die Gründung einer deutschen Netzgesellschaft ist prinzipiell ein akzeptabler Weg, um unsere Auflagen zu erfüllen", sagte EU-Energiekommissar Andris Piebalgs der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch).

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Wichtig seien allerdings die Details. Keiner der Eigentümer dürfe dominierenden Einfluss auf die Gesellschaft haben, sagte der EU-Kommissar.

Damit nähern sich dem Bericht zufolge Brüssel und Berlin gut eine Woche vor dem entscheidenden Treffen der EU-Energie- und Wirtschaftsminister in Luxemburg an. Die EU-Kommission fordert, dass Strom und Gas künftig in unterschiedlichen Unternehmen zu erzeugen und zu verteilen sind. Unabhängige Unternehmer, so die Überlegung, könnten den Wettbewerb auf dem europäischen Strom- und Gasmarkt erhöhen und überzogene Verbraucherpreise verhindern. Die Bundesregierung lehnt die eigentumsrechtliche Entflechtung ab.



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