Zeitung: AKW Brunsbüttel muss umgebaut werden

AFP
Bild: Stromleitungen



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Berlin (AFP) - Das Notstromsystem des Atomkraftwerks Brunsbüttel muss nach einem Zeitungsbericht umgebaut werden: Die Betreiberfirma Vattenfall müsse bis zum 20. September einen so genannten Änderungsantrag für seine Notstromversorgung einreichen, berichtete die Berliner "tageszeitung" vorab aus ihrer Mittwochausgabe. Das habe eine Sprecherin des aufsichtführenden Kieler Gesundheitsministeriums bestätigt. Solche Anträge seien gemäß Atomrecht immer dann notwendig, wenn an der ursprünglich genehmigten Bauweise etwas geändert werden müsse.

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"Es geht darum, dass Wechselrichter für das autarke Zuschalten der Notstromversorgung keine Rolle mehr spielen dürfen", sagte Sprecherin Ursel Meenzen laut "taz". Dies sei das Ergebnis des letzten atomaufsichtlichen Gepräches, zu dem die für Atomaussicht zuständige Ministerin Gitta Trauernicht (SPD) am 23. August Betreiber, Experten und Bundesumweltministerium geladen hatte.

Nach einem Störfall im schwedischen AKW Forsmark hatten Experten auf die Notstromversorgung in Brunsbüttel hingewiesen. An der Elbe wie in Schweden wird laut "taz" der Strom für die Kühlpumpen über so genannte Wechselrichter erzeugt. Die Wechselrichter waren in Schweden nach einem Kurzschluss ausgefallen.



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