WWF sieht bei der Ostsee-Pipeline noch offene Fragen
dpa | 17.03.2009
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Stralsund - Die Umweltschutz-Organisation WWF sieht nach der ersten Einsichtnahme in die Planungsunterlagen zum Bau der 1200 Kilometer langen Ostsee-Pipeline noch viele offene Fragen. Als größte Probleme kristallisierten sich die Querung von Meeresschutzgebieten und Unterwassergebirgen sowie der Umgang mit Alt-Munition heraus, sagte der Leiter des WWF-Ostseebüros, Jochen Lamp, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Stralsund. So quere die geplante Trasse Unterwassergebirge mit einem schlagartigen Geländeabfall von bis zu 100 Metern. Zudem sind laut WWF insgesamt 27 Meeresschutzgebiete betroffen, sechs würden direkt durchschnitten.
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