Wo gibt es günstige iPhone-Tarife für reine Internetnutzer?
Heidelberg - Wenn man sich das neue iPhone 5 kauft, um damit hauptsächlich im Internet zu surfen, wird man bei den großen Anbietern kaum attraktive Tarife finden, bei den Discountern hingegen schon.
Wie ein Vergleich von Smartphone-Tarifen für das iPhone 5 zeigt, findet man bei Telekom, Vodafone und O2 keinen Tarif, der den Bedürfnissen von Nutzern, die hauptsächlich im Internet surfen, aber kaum telefonieren und Kurzmitteilungen versenden, gerecht wird.
Die Krux: Wer viel via Smartphone im Internet surft, benötigt vor allem viel ungedrosseltes Datenvolumen, am besten gleich ein Gigabyte. Die Gebühren für Gesprächsminuten und SMS sollten möglichst gering sein. Doch bei Telekom, Vodafone und O2 fehlen für ein solches Profil passende Tarife.
Viel weniger Leistung, aber kaum Preisunterschied
Wer mit dem iPhone 5 fast nur im Internet surfen will, muss beinahe genauso tief in die Tasche greifen wie Extremnutzer, die sehr viel telefonieren, viele SMS versenden und viel surfen. Dabei bezieht man deutlich weniger Leistung, da kaum Gespräche und Kurzmitteilungen anfallen.
Bei der Telekom zahlen Extremnutzer für einen Tarif mit dem iPhone 5 monatlich rund 74 Euro. Reine Datennutzer zahlen für Tarif und iPhone 5 rund 65 Euro pro Monat - obwohl umfangreiche Flatrates für Telefonate und SMS fehlen. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei Vodafone und O2: hier liegt der Preisunterschied zwischen den Datennutzern und den Extremnutzern nur bei fünf bis sechs Euro.
Einen Schritt weiter sind hingegen die Mobilfunkdiscounter: Datennutzer können hier fündig werden, da die Discounter Tarife mit einem Gigabyte ungedrosseltem Datenvolumen und sehr günstigen Preisen pro SMS und Gesprächsminute anbieten.
Weitere Nachrichten vom 24.10.2012
- Gericht prüft Rechtmäßigkeit von Netzentgelt-Befreiungen
- Facebook startet Werbe-Offensive auf mobilen Geräten
- Nachbesserungen beim Internet-Datenschutz beschlossen
- Ringen um die Offshore-Haftung: Wer soll die Zeche zahlen?
- Gebäudesanierung: Bund plant Zuschuss statt Steuerförderung
- Apple präsentiert kleineres iPad-Modell
- EU gibt grünes Licht für Transaktionssteuer
- Bundesbank will ihre Goldbestände im Ausland prüfen
- Geldanlage: Magisches Dreieck gibt Verbrauchern Orientierung
- Aufschub für Athen: Zwei Jahre mehr Zeit für Haushaltssanierung
- Ölpreise steigen nach Bekanntgabe chinesischer Konjunkturdaten

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
