WM-Ticketaffäre: Zeugin bestätigt Claassens Aussage

dpa, Verivox
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Karlsruhe (dpa) - Im Prozess wegen der WM-Ticketaffäre hat eine Zeugin die Aussage des angeklagten Ex-EnBW-Chefs Utz Claassen bestätigt, wonach eine der Einladungen auf ein Versehen zurückzuführen sei. "Nie im Leben" sei es vorstellbar, dass Matthias Machnig, Staatssekretär im Umweltministerium, einen Gutschein für ein WM-Spiel erhalten hätte, ohne dass auch der Umweltminister selbst eingeladen worden wäre, sagte Claassens damalige persönliche Referentin am Mittwoch vor dem Landgericht Karlsruhe. Damit bekräftigte sie eine Aussage Claassens vom Dienstag. Der Ex-Manager muss sich wegen Vorteilsgewährung verantworten, weil mit seiner Weihnachtspost 2005 Ticketgutscheine an Machnig und sechs Mitglieder der baden-württembergischen Landesregierung versandt worden waren.


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