Wirtschaftsinitiative begrüßt Karlsruher Urteil zu Online-Durchsuchungen
Darüber hinaus plädiert die Initiative, die sich im Auftrag der deutschen Internet-Wirtschaft der Bekämpfung von Online-Kriminalität widmet, dafür, parlamentarische Kontrollgremien einzusetzen, die den rechtmäßigen Einsatz von "heimlichen Online-Durchsuchungen" durch die Strafverfolgungsbehörden überwachen und sicher stellen. Auch sollten Betroffene ähnlich wie beim Lauschangriff im Nachhinein - auch wenn erst nach Abschluss der Ermittlungen - über den Eingriff in ihre Privatsphäre informiert werden.
Außerdem fordert naiin, den Einsatz des Ermittlungsinstruments schon per Gesetz ausschließlich auf die Terrorismus-Abwehr zu begrenzen. "Zwischen einem Staat, der seine Bürger beschützt, und einem Überwachungsstaat sollten Welten liegen. Dieser Unterschied muss deutlich werden. Und das bedeutet, dass Maßnahmen wie "heimliche Online-Durchsuchungen" nur dann zum Einsatz kommen, wenn andere Ermittlungsmethoden scheitern", so Wetzel.
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