Wirtschaftsausschuss berät Bergbaustopp im Saarland
dpa
Saarbrücken (dpa) - Drei Tage nach dem bislang schwersten Grubenbeben im Saarland haben am Dienstagmorgen die Fraktionen im saarländischen Landtag mit Beratungen über die Folgen begonnen. Die Landesregierung will in der Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses unter anderem über die Auswirkungen des Bebens und über den Stand der Gespräche mit der RAG Deutsche Steinkohle informieren. Auch über eine mögliche Sondersitzung des Landtags zu dem Thema wollten die Parlamentarier beraten.
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Nach dem Beben am Samstag hatte die Landesregierung einen unbefristeten Abbaustopp für das Bergwerk Saar verfügt. Ministerpräsident Peter Müller (CDU) rechnet nicht damit, dass die Kohleförderung im Saarland noch einmal aufgenommen wird.
Von einem Aus für den Bergbau wären bei der RAG rund 5000 Arbeitsplätze betroffen, nach Angaben des Unternehmens kommen noch einmal so viele in der Zuliefererindustrie dazu. Auf einer Betriebsversammlung in Saarbrücken wollte der Konzern am Dienstagmittag die Belegschaft über die Situation informieren. 3600 Beschäftigte des Bergwerks sind zur Zeit freigestellt, in den kommenden Tagen werden sie in Kurzarbeit geschickt.
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