Windenergieanlagen deutscher Exportschlager - Interesse in Sibirien
dpa
Berlin (dpa) - Deutsche Windkraftanlagen entwickeln sich immer mehr zum Exportschlager. So sei das Ziel, den Produktionsanteil der deutschen Wirtschaft an solchen Anlagen von derzeit 30 Prozent in den kommenden Jahren auf 50 bis 60 Prozent zu erhöhen, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Energie Agentur (dena) Stephan Kohler am Dienstag vor der Presse in Berlin.
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Eines der jüngsten Vorhaben seien Windanlagenparks in Sibirien, wo von September bis Mai der Winter herrsche. Aber auch andere grosse Länder wie China hätten grosses Interesse an deutschen Technologien, zog Kohler eine posivive Bilanz der vor zwei Jahren vom Bundestag ins Leben gerufenen Exportinitiative für deutsche Erneuerbare Energien.
Auch der Parlamentarische Wirtschaftsstaatssekretär Rezzo Schlauch (Grüne) hob hervor: "Deutsche Unternehmen haben in den vergangenen Jahren hochwertige Technologien zur Nutzung regenerativer Energien entwickeln und anwenden können." Ein wichtiges Feld seien auch Solaranlagen. Schlauch rief deshalb die Fotovoltaik-Branche auf, ihr Engagement im Ausland zu verstärken und nicht wie bei der Windkraft zu warten, bis der inländische Markt schwächer werde.

