Wiederinbetriebnahme von Kernkraftwerk Biblis verzögert sich
- Akw Biblis B erst nach Nachrüstung wieder ans Netz
- Erneut Mangel im Atomkraftwerk Biblis festgestellt
- Panne beim Herunterfahren von Reaktor A in Biblis
- Drei Monate kein Strom aus Atomkraftwerk Biblis
- Reaktor Biblis produzierte 2008 so viel Strom wie noch nie
- RWE-Konzern will Atomkraftwerk Biblis A länger am Netz lassen
- Atomausstieg und Restlaufzeiten
- Der rot-grüne Atomausstieg
gesamtes Archiv
Essen - Die Wiederinbetriebnahme der beiden abgeschalteten Blöcke des Kernkraftwerks Biblis wird sich nach Angaben des Betreibers RWE weiter verzögern. Block B des Reaktors soll den Planungen zufolge nun zwischen dem 4. und 6. Oktober wieder anfahren, teilte der Energiekonzern am Montag im Internet mit. Block A des Kraftwerks soll demnach sogar erst wieder zwischen dem 9. und 11. Januar 2010 gestartet werden.
RWE hatte zuletzt Mitte Juli die Termine für die Wiederinbetriebnahme verschoben. Damals war für Biblis A ein Wiederanfahren Ende dieses Monats vorgesehen gewesen, Biblis B sollte wegen des geplanten Austauschs von Sumpfsieben Mitte dieses Monats wieder ans Netz gehen.
Ein Sprecher der RWE AG sagte auf Anfrage, dass auch bei Block A nun die Sumpfsiebe ausgetauscht werden sollen, was zu der weiteren Verzögerung um über drei Monate führe. Die Verschiebung um rund drei Wochen bei Biblis B führte er auf die verspätet erteilte Genehmigung der hessischen Aufsichtsbehörde zurück.
Beide Blöcke des Kernkraftwerks haben eine Leistung von rund 1,2 Gigawatt und sind derzeit wegen einer längeren Revision vom Netz getrennt. Biblis A war am 27. Februar abgeschaltet worden, Biblis B am 23. Januar. Letzterer sollte ursprünglich Ende Mai wieder Strom erzeugen.
Weitere Nachrichten vom 07.09.2009
- Informations- und Kommunikationstechnik: mehr CO2-Emissionen als deutscher Luftverkehr
- Niedersachsens Umweltminister rechnet mit Aus für Krümmel
- Umfrage: 59 Prozent der Deutschen sind für Atomausstieg
- Zeitung: Microsoft stellt Teile des Office-Pakets kostenlos ins Netz
- Googles China-Chef tritt ab
- Einheitliches System bei Elektroautos zunächst gescheitert
- Zeitung: Chinesischer Staatsfonds zieht Einstieg bei Areva in Erwägung
- Presse: Telekom favorisiert in Großbritannien Zusammenschluss mit Orange
- Telefonica und China Unicom wollen Zusammenarbeit ausweiten
- LichtBlick und Volkswagen wollen Mini-Kraftwerke bauen
- Ölpreise steigen leicht

