"Welt": E.ON laufen Kosten im Ausland aus dem Ruder
Berlin - Dem Energiekonzern E.ON
Probleme bereiten demnach Kraftwerke und Netzanschlüsse in Spanien und Russland, die in mangelhaftem Zustand seien und für viel Geld aufgerüstet werden müssten. Die benötigten Summen gingen deutlich über die bislang vorgesehenen Planzahlen hinaus, schreibt die "Welt" und beruft sich dabei auf Kreise aus der deutschen Tochter E.ON Energie. Es bestehe die Sorge, dass in der Folge der Ausbau der Netze oder der Bau neuer Kraftwerke in Deutschland vertagt werde. Dies gelte besonders, da derzeit am Kapitalmarkt Geld nur zu ungünstigen Bedingungen zu haben sei.
Im vergangenen Jahr hatte sich E.ON für 4,6 Milliarden Euro die Mehrheit am russischen Stromproduzenten OGK-4 gesichert. Das "Handelsblatt" hatte vor einem Monat über eine schleppende Integration des Zukaufs berichtet und darüber, dass die Kritik im Konzern an der Übernahme wachse. Jüngst hatte E.ON dann in Spanien den Versorger Viesgo übernommen.
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