Weg frei für neue Stromleitung nach Polen

ddp | 26.05.2010
Bild: Zählerkasten


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Hamburg - Neue leistungsstarke Stromleitungen entstehen zwischen Deutschland und Polen: Der deutsche Netzbetreiber "50Hertz Transmission" sowie die polnische Netzgesellschaft PSE Operator gründeten eine Kooperations-Gesellschaft zum Bau einer Höchstspannungsleitung.


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Deren Kapazität reiche rechnerisch aus, um die Produktion eines kompletten Atomkraftwerks zu transportieren. "Wir rechnen damit, dass die Gesellschaft im Sommer ins Handelsregister eingetragen wird", bestätigte eine Firmensprecherin der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe).

Gegenwärtig entstehen an den nationalen Grenzen häufig Engpässe für den Stromhandel. Bisher gebe es lediglich zwei Verbindungen zwischen den Stromnetzen Deutschlands und Polens. Das Bundeskartellamt hat die Gemeinschaftsfirma Gerpol, an der beide Unternehmen je 50 Prozent der Anteile halten, vor wenigen Tagen genehmigt und damit den Weg für eine dritte Koppelstelle frei gemacht. Bis zum Ende der Bauarbeiten unter der Regie der beiden Netzbetreiber dürften mehrere Jahre vergehen. Polen ist mit einer Stromproduktion von 144 Terawattstunden - ein Viertel der deutschen Menge - nach Frankreich der zweitgrößte Strommarkt eines Nachbarlands.



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