Warnung vor überteuerten Rechnungen für Telefondienstleistungen
dpa, Verivox
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Rechnungen für angeblich in Anspruch genommene Telefondienstleistungen sollten nicht ungeprüft bezahlt werden. In jüngster Zeit häuften sich Beschwerden von Verbrauchern über dubiose Telefonrechnungen, teilt die Verbraucherzentrale Hessen in Frankfurt mit. In aggressiv formulierten Rechnungs- und Mahnschreiben behaupteten zwielichtige Firmen, Verbraucher hätten durch Anwahl einer Festnetznummer eine Telefonsex-Dienstleistung angefordert und vereinbarte Zahlungen nicht geleistet.
- Anzeige -
Offenbar spekulieren die Firmen damit, dass die Forderungen aus Scham oder Angst vor weiteren Kosten stillschweigend beglichen werden - auch wenn sie nicht berechtigt sind. Wer eine entsprechende Rechnung erhalten hat, sollte den Unternehmen schriftlich mitteilen, dass kein Vertragsabschluss zustande gekommen ist, empfiehlt die Verbraucherzentrale. Da keine Dienstleistungen in Anspruch genommen wurden, erfolgten auch keine Zahlungen.
Auch von Drohungen mit Zwangsvollstreckungen, Klagen, Strafanzeigen oder Schufa-Einträgen sollten sich Verbraucher nicht einschüchtern lassen. Den Verbraucherschützern zufolge müssen in solchen Fällen die Firmen beweisen, dass die besagten Telefonsex-Dienstleistungen tatsächlich erbracht wurden.
Weitere Nachrichten vom 29.04.2008
- Umweltschützer: Bundesregierung wird Klimaziele verfehlen
- Verband warnt vor hohen Stromkosten durch Emissionshandel
- Freenet senkt im Mai Preise für freenetKomplett-Pakete
- Gericht verwirft Gaspreiserhöhungen aufgrund mangelhafter AGB
- Atommüll-Transport fällt 2009 wegen nicht genehmigter Castoren aus
- Verzögerungen für Telekom-Kunden wegen Systemumstellung
- Vodafone bietet ab Mai DVB-T-Handys an
- BGH kippt unangemessene Gaspreiserhöhungen
- Deutschland und Brasilien wollen Energieabkommen schließen
- E-Plus kündigt Preissenkung für mobiles Internet im Ausland an
- Früherer Manager stützt Telekom-Angaben
- Freenet und Debitel mit Elefanten-Hochzeit im Mobilfunk-Markt
- Schlechte Zahlen der deutschen Tochter belasten Vattenfall
- Bundesnetzagentur unterbindet mit kostenlosen Stromlieferungen lockende Spam-Anrufe
- Rätselraten um Microsofts nächsten Schritt im Tauziehen um Yahoo!
- E-Plus trägt internationales Wachstum von KPN
- US-Ölpreis leicht entfernt von Rekordhoch
Surf-Tipps

