"Wall Street Journal": Microsoft streicht weitere Stellen
Redmond - Obwohl die Geschäfte wieder besser laufen, dürfen sich nicht alle Mitarbeiter von Microsoft ihrer Jobs sicher sein. Das "Wall Street Journal" berichtete, dass "eine kleine Zahl von Beschäftigten" vielleicht schon diese Woche gehen müsste. Es handle sich jedoch um wesentlich weniger Menschen als bei den Entlassungen im Krisenjahr 2009. Ein Microsoft-Sprecher wollte sich zu dem Bericht am Mittwoch nicht äußern.
Im vergangenen Jahr hatten rund 5000 Mitarbeiter gehen müssen, weil die Firmenkunden ihre IT-Investitionen drastisch zurückgeschraubt hatten. Das war der erste große Stellenabbau in der Geschichte von Microsoft. Mittlerweile boomt die Branche aber wieder, und Microsoft macht gute Geschäfte mit seinem neuen Betriebssystem Windows 7.
Zwischenzeitlich hatte Microsoft auch wieder Stellen geschaffen und damit einen guten Teil des krisenbedingten Abbaus wettgemacht. Innerhalb des Konzerns verschieben sich zudem laufend die Gewichte, so dass in der einen Abteilung Stellen abgebaut werden, in der anderen aber neu hinzukommen. Das Personalkarussel dreht sich besonders zum Wechsel des Geschäftsjahrs (30. Juni).
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