Vorstand und Aktionäre bei mobilcom streiten um UMTS-Milliarden
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Vorstandschef Grenz versicherte, das im TecDAX notierte Unternehmen werde sich weiterhin auf sein Kerngeschäft beschränken. "Das Kapitel Aufbau eines eigenen UMTS-Netzes ist für mobilcom beendet", sagte Grenz. Die geglückte Wende vom "krisengeschüttelten Mobilfunker zu einem soliden Unternehmen im Telekommunikationsmarkt" im vergangenen Jahr dürfe künftig nicht durch "unkalkulierbares Risiko und spekulative Geschäfte" aufs Spiel gesetzt werden. Ins Geschäftsjahr 2004 war mobilcom mit dem besten Quartalsergebnis seit mehr als fünf Jahren gestartet. Der Konzerngewinn erreichte 16,1 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 500 000 Euro), der Umsatz betrug 467,7 (452,9) Millionen Euro.
Erstmals seit 1999 sollen die Anteilseigner wieder eine Dividende erhalten: Nach dem Willen der Unternehmensführung sollen steuerfrei insgesamt 40 Cent je Aktie ausgeschüttet werden.
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