VoIP-Jahresstudie zeigt Massenabwanderung auf
70% der Befragten bekundeten sofortiges Interesse für IP-basierte Videokonferenz, was eine klare Bereitschaft zur Erforschung der erweiterten Leistungsfunktionen der IP-Telefonie im Vergleich zu konventioneller Telefonie zeigt. Insgesamt 1.232 Führungskräfte nahmen an der Ende 2005 durchgeführten Online-Studie teil - ein Jahr nach einer ähnlichen Studie von Integrated Research zu diesem Thema, die einen deutlichen Vergleich für eine Trendbewertung lieferte. 34 % der Befragten kamen aus den USA, die restlichen 66% aus Europa, Australien/Ozeanien und Asien, Afrika sowie dem Nahen Osten.
78% der Befragten befanden sich in verschiedenen Implementierungs- oder Einführungsstadien von Voice over IP (VoIP). Lediglich 6% äusserten Unsicherheit bezüglich einer Einführung dieser Technologie.
1% aller Anwendungen galt als Fehlschlag. Von diesen versagte die Hälfte während der Test- oder Pilotphase, der Rest kurz nach dem "Live"-Einsatz.
"Diese Zahl zeigt, wie wichtig eine Evaluierung vor dem Einsatz (Predeployment Assessment) sowie die Verwendung spezieller Managementwerkzeuge sind", so Brumby. "Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die befragten Personen nun auch erkannt haben, dass Systemleistungsüberwachung von Anwendungen und Netzwerken der Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Implementierung von IP-Telefonie ist. Dies steht im Gegensatz zur noch immer weit verbreiteten und irreführenden Auffassung, dass bestehende Datenmanagementwerkzeuge für diesen Zweck geeignet sind."
Die Marktdominanz von Cisco erhöhte sich von 43% im Jahre 2004 auf 62% 2005. Dies bestätigt abermals Ciscos Position als führender Anbieter von VoIP-Infrastrukturtechnologie.
Die Studie zeigt zudem, dass sich nun mehr Unternehmen für eine eigenständige Implementierung der neuen Technologie durch entsprechende Schulung ihres Personals entscheiden, anstatt auf Systemintegratoren zurückzugreifen.
Brumby kommt zum Schluss, dass "sich der Reifeprozess des IP-Telefonieunternehmensmarktes exponentiell beschleunigt - dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass Hardware-, Anwendungs- und Managementwerkzeuge nun so fortgeschritten sind, dass es für Unternehmen leichter ist, auf die andere Seite zu wechseln."
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