Vodafone verschiebt Verkauf von Arcor - Angebote zu gering
dpa | 24.08.2004
London (dpa) - Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat nach
einem Pressebericht den Verkauf seiner deutschen Festnetz-Sparte
Arcor verschoben. Die ursprünglich für Herbst angepeilte Veräusserung
werde sich mindestens bis Ende 2004 hinziehen, berichtet die
britische Tageszeitung "The Times" am Montag.
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Demnach würde Vodafone nicht den angepeilten Verkaufserlös von
über eine Milliarde Euro erhalten. Finanzinvestoren würden derzeit
500 Millionen Euro bieten. Der Konzern stehe wegen seinem auf 8,5
Milliarden britische Pfund gesenkten Schuldenstand nicht mehr unter
Zugzwang.
Arcor gehört als Festnetzanbieter nicht zum Kerngeschäft von Vodafone. Die Briten hatte die Gesellschaft bei der Übernahme von Mannesmann miterworben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte Arcor seinen Umsatz um 14 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro und war damit der zweitgrösste deutsche Telefonanbieter nach der Deutschen Telekom.
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