Vodafone verkauft seine Anteile an China Mobile
London - Der britische Telekomkonzern Vodafone hat seine Anteile am Telekommunikationsunternehmen China Mobile verkauft. Die Anteile von 3,2 Prozent bringen Vodafone geschätzte 4,3 Milliarden Pfund (5,2 Mio Euro) ein und gehen an verschiedene Banken unter Führung von Goldman Sachs, Morgan Stanley und UBS. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. China Mobile und Vodafone blieben jedoch weiterhin etwa über die Entwicklung umweltfreundlicher Techniken verbunden.
Rund 70 Prozent des Erlöses sollen über Aktienrückkäufe den Aktionären zugutekommen. Mit dem Rest wird ein Teil der Milliardenschulden von Vodafone abbezahlt.
Der Rückzug aus dem chinesischen Markt gehört zu einem Strategiewechsel, den Vodafone seinen verärgerten Aktionären versprochen hat. Das Engagement bei ausländischen Telekomfirmen, an denen Vodafone als Minderheitsaktionär beteiligt ist, soll zurückgefahren werden. Nach Medienberichten plant Vodafone auch Verkäufe in den USA, Frankreich und Indien.
Vodafone war im Jahr 2000 bei China Mobile eingestiegen. Die Chinesen sind nach der Kundenzahl der größte Mobilfunkanbieter der Welt.
Weitere Nachrichten vom 08.09.2010
- Österreich will Sondertreffen mit Deutschland wegen Atom-Vertrag
- Test: WLAN-Router zum Teil deutlich langsamer als angegeben
- Laufzeitverlängerung möglicherweise zunächst ohne Sicherheitsauflagen
- Telekom muss Aktionären 200 Millionen nachzahlen
- Telekom: Startschuss für neue Geschäftsfelder
- Google: ab kommendem Jahr weltweit neue TV-Plattform
- Windkraftbranche sorgt sich wegen Atom-Deal
- Europäische Union will Energienetze ausbauen
- EDF verkauft sein Stromleitungsnetz in Großbritannien
- LobbyControl: Atom-Vertrag muss offengelegt werden
- Moderne Technik selten auf Senioren zugeschnitten
- Bei Streit um Gas-Pipeline Jamal Europa ist EU zuversichtlich
- RWE prüft Klage gegen Brennelementesteuer
- Opfer von Internet-Kriminalität fühlen sich meist machtlos
- Repower-Chef will Windenergie günstiger machen
- Ölpreise geben abermals nach
- Energiekonzept muss auch Verbraucher stärken

