Vodafone verkauft seine Anteile an China Mobile

dpa | 08.09.2010
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London - Der britische Telekomkonzern Vodafone hat seine Anteile am Telekommunikationsunternehmen China Mobile verkauft. Die Anteile von 3,2 Prozent bringen Vodafone geschätzte 4,3 Milliarden Pfund (5,2 Mio Euro) ein und gehen an verschiedene Banken unter Führung von Goldman Sachs, Morgan Stanley und UBS. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. China Mobile und Vodafone blieben jedoch weiterhin etwa über die Entwicklung umweltfreundlicher Techniken verbunden.


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Rund 70 Prozent des Erlöses sollen über Aktienrückkäufe den Aktionären zugutekommen. Mit dem Rest wird ein Teil der Milliardenschulden von Vodafone abbezahlt.

Der Rückzug aus dem chinesischen Markt gehört zu einem Strategiewechsel, den Vodafone seinen verärgerten Aktionären versprochen hat. Das Engagement bei ausländischen Telekomfirmen, an denen Vodafone als Minderheitsaktionär beteiligt ist, soll zurückgefahren werden. Nach Medienberichten plant Vodafone auch Verkäufe in den USA, Frankreich und Indien.

Vodafone war im Jahr 2000 bei China Mobile eingestiegen. Die Chinesen sind nach der Kundenzahl der größte Mobilfunkanbieter der Welt.



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