Vodafone mit deutlicher Gewinnsteigerung - Chef tritt dennoch zurück
Vodafone-Chef Sarin (53) gibt nach fünf Jahren an der Konzernspitze sein Amt mit Ablauf der Hauptversammlung am 29. Juli ab. Er werde von dem bisherigen Vize- und Europachef Vittorio Colao (46) ersetzt, teilte der Mobilfunkkonzern am Dienstag mit. Damit bestätigte sich ein entsprechender Bericht der "Financial Times" vom selben Tag.
Laut "Financial Times" kommt Sarins Rücktritt für viele in der Branche überraschend. Sarin habe noch vor wenigen Monaten Gerüchte dementiert, wonach er das Unternehmen 2008 verlassen würde. Zudem könne er auf eine Erfolgsbilanz verweisen. Dazu gehöre vor allem, dass Sarin 2007 die Übernahme der Mehrheit bei Hutchison Essar, dem viertgrößten Mobilfunkkonzern in Indien, abschließen konnte.
Sarins Nachfolger Colao habe sich als Vize-Chef seit September 2006 den Respekt von Aktionären und Analysten verdient, schreibt die Zeitung. Er habe maßgeblich dafür gesorgt, dass Vodafone in seinen europäischen Unternehmen die Kosten senken und die Gewinne steigern konnte. Zudem wird Colao gutgeschrieben, dass es gelungen sei, mehr Kunden für Datenübertragungen wie das Websurfen mit dem Mobiltelefon zu gewinnen.
Weitere Nachrichten vom 27.05.2008
- Sarkozy will Mehrwertsteuer auf Benzin EU-weit deckeln
- Euro-Parlamentarier haben Bedenken bei Ostsee-Pipeline
- Energieexperten: Gaspreise werden weiter deutlich steigen
- EU will Verwendung eines neuen Internet-Protokolls vorantreiben
- Nordex-Chef Richterich: Nordex wird internationaler Konzern
- Deutsches Atomforum will Dialog über Neubewertung der Kernenergie
- Preiserhöhungen der Versorger wirken sich auf Gastankstellen aus
- Bundeskartellamt genehmigt Debitel-Übernahme durch Freenet
- EU will bei Verhandlungen mit Russland mehr Energiesicherheit
- Union will Solarenergie ausbremsen – Solarbranche alarmiert
- Widerstand bei SPD und FDP gegen mögliche Gaspreiserhöhungen
- E.ON Ruhrgas mit Ergebnisanstieg - Gaspreise steigen weiter
- Google-Chef zählt auf mobiles Internet: Umsatzschub durch Handy-Werbung
- Über 100 Gasversorger erhöhen Gaspreise um bis zu 17 Prozent
- Zeitung: EU-Parlament für Deckelung von Strompreisen in Krisenzeiten
- Shell pumpt Milliarden in nigerianische Ölindustrie
- US-Öl kostet weiter mehr als 133 US-Dollar

