Vodafone D2 holt gegen Marktführer T-Mobile auf [Update]

dpa
Bild: Hand mit Smartphone



gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Luft an der Spitze des deutschen Mobilfunkmarktes wird für T-Mobile immer dünner. Der grösste Konkurrent, Vodafone D2, gewann bis September 2004 rund 400 000 mehr Kunden hinzu als der Marktführer. Die deutsche Tochter des weltgrössten Mobilfunkkonzerns Vodafone warb in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2004/2005 (31. März) 1,1 Millionen Neukunden. T- Mobile gewann im gleichen Zeitraum nur 700 000 neue Nutzer hinzu. Damit telefonierten in Deutschland Ende September 26,1 Millionen Kunden über Vodafone, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Vodafone D2, Jürgen von Kuczkowski, am Dienstag in Düsseldorf. Bei T- Mobile waren es zum gleichen Zeitpunkt 27,4 Millionen.

- Anzeige -
Bei Ergebnis überholte Vodafone D2 den Marktführer. Dank strikter Kostenkontrolle sei das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von April bis September um neun Prozent auf zwei Milliarden Euro erhöht worden, sagte von Kuczkowski. Das EBITDA bei T-Mobile Deutschland lag in diesem Zeitraum bei rund 1,75 Milliarden Euro.

Der Umsatz bei Vodafone D2 stieg im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Die Kosten seien trotz der grösseren Kundenzahl nicht gestiegen, was das Ergebnis verbessere, sagte von Kuczkowski. Die durchschnittliche Umsatz pro D2-Kunde (ARPU) ist geringfügig von 26 Euro auf 25,5 Euro gesunken.

Der Mobilfunk bleibt laut von Kuczkowski auch auf längere Sicht "ein profitables und gutes Wachstumsfeld". Durch neue Technologien wie UMTS erwartet Vodafone D2 zusätzliches Wachstum. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft startet das Unternehmen daher als erster deutscher Mobilfunkbetreiber das UMTS-Zeitalter für den Massenmarkt. Schon die Anfang des Jahres eingeführte UMTS-Datenkarte, die überwiegend von Geschäftsleuten genutzt wird, habe wesentlich zum guten Ergebnis des Unternehmen beigetragen, sagte von Kuczkowski.

Für die Zukunft erwartet Vodafone D2 Wachstumsraten zwischen fünf und zehn Prozent. Dabei müsse auch mit Blick auf den Mutterkonzern weiter gespart werden. "Wir werden auch einen Teil der Gruppensparprogramme tragen müssen", sagte von Kuczkowski. Die Kosten sollen aber nicht durch Personalabbau reduziert werden. "Die Beschäftigtenzahl wird im wesentlichen konstant bleiben beziehungsweise marginal wachsen." Zur Zeit arbeiten etwa 9300 Menschen bei Vodafone D2.



Weitere Nachrichten vom 16.11.2004


 
Surf-Tipps
Aktionen
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln über Verivox
Herr Müller zeigt, wie's geht. Herr Müller
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Services
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen