Virtuelle Realität für Android wird ausgebaut

San Francisco - Laut einem Bericht plant Google, die Möglichkeiten virtueller Realität weiter auszubauen und direkt ins Smartphone-Betriebssystem Android zu integrieren. Das schrieb die "Financial Times" in der Nacht zum Montag. Geplant sei auch eine neue Version der "Cardboard"-Brille, in der das Display eines eingesteckten Smartphones das Eintauchen in virtuelle Welten ermöglicht.

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Bild: Lichter der Autobahn Bild: ©kalou1927/fotolia.com / Text: dpa

Die neue Brille bekomme ein Gehäuse aus Plastik statt Pappe und zusätzliche Sensoren, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Sie wäre damit dem Modell Gear VR ähnlich, das Samsung Ende vergangenen Jahres für seine Smartphones auf den Markt gebracht hatte. Auch Apple zeigt Interesse an der VR-Technologie.

Mehrere Modelle kommen

In diesem Jahr kommen mehrere High-Tech-Modelle von VR-Brillen auf den Markt, die statt eines eingesteckten Telefons einen eigenen Bildschirm und viele Sensoren haben. Demnächst soll die seit langem erwartete Brille Rift des inzwischen zu Facebook gehörenden Pioniers Oculus ausgeliefert werden, Sony steht in den Startlöchern mit der Playstation VR für seine Spielekonsole. Und vom Smartphone-Anbieter HTC kommt das Modell Vive.

Diese hochgerüsteten Brillen benötigen viel Rechenleistung und dürften zunächst vor allem für Spiele genutzt werden. VR auf Basis von Smartphones gilt als günstigere Alternative für die Massen. Google demonstrierte zum Beispiel eine Anwendung für seinen Straßen-Ansichtsdienst Street View.

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