Virenschutz: Was nichts kostet, ist nichts wert
Berlin/Hamburg - Wenn man optimalen Virenschutz möchte, muss man dafür Geld bezahlen. Nach einem Test von fünf kostenpflichtigen und drei kostenlosen Antivirenprogrammen kommt die Zeitschrift "Computer Bild" (Ausgabe 2/12) zu diesem Ergebnis.
Testsieger (Note 2,16), der alle Schädlinge erkannte und mit geringer Systembelastung sowie einfacher Bedienung punktete, wurde die Kaspersky Internet Suite 2012 (60 Euro). Platz zwei belegte die 45 Euro teure G Data Internetsecurity 2012 (Note 2,58), bei der die Tester allerdings eine spürbare Verlangsamung des PCs bemängelten.
Mit einer Erkennung von 91 Prozent der Schädlinge schaffte es AVG Anti-Virus 2012 Free als bestes kostenloses Programm auf Platz fünf (Note 3,28). Positiv bewerteten Tester, dass die AVG-Software den Computer nur wenig verlangsamt. Allerdings müssen Nutzer mit Eigenwerbung im Programm leben.
Ein großer Unterschied zwischen Gratis- und Kaufprogrammen ist die Update-Politik der Hersteller. Während es für kostenlose Software nur einmal am Tag neue Informationen über Schädlinge (Signaturen) gibt, stehen Bezahlprogramme im Dauerkontakt mit den Herstellerservern und bieten quasi einen Echtzeitschutz. Darüber hinaus liefern die Kaufprogramme oft noch Extrafunktionen wie Kinderschutz, Spamfilter oder Firewall mit.
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