Vertriebschef von Google rechnet nicht mit Flut von kostenlosen Inhalten
Frankfurt - Der Suchmaschinenriese Google
"Der Markt besteht aus mehr als 1,2 Milliarden Internetnutzern in der Welt. Dann ist auch ein Dollar je Nutzer viel Geld. Wer aber nur 100 Nutzer hat, braucht viel mehr Geld von jedem Einzelnen." Produkte könnten nicht mehr für lokale Märkte gemacht werden. "Erfolgreiche Modelle wie Youtube, Facebook oder Twitter bauen auf diese Skaleneffekte, beziehen die gesamte Internetbevölkerung mit ein."
Der Versuch, das mobile Internet zu einer anderen Kategorie zu machen, sei aber der falsche Ansatz. "Das mobile Internet wird dadurch getrieben, dass die Nutzer die Anwendungen aus dem stationären Netz genauso gut auf ihren Smartphones einsetzen können. Die zehn beliebtesten Applikationen auf mobilen Geräten werden auch im stationären Netz angewendet", betont Arora.
Google war Anfang des Jahres in die Domäne der Handyhersteller und Netzwerkbetreiber vorgestoßen und bietet nun sein eigenes, von HTC produziertes, Smartphone "NexusOne" an. Google wolle den Qualitätsstandard bei Smartphones heben, sagte Arora. "Nach unserer Einschätzung haben wir das Niveau des besten Android-Gerätes angehoben."
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