Versatel mit höherem Verlust im Auftaktquartal erwartet
Versatel hatte allerdings zuletzt betont, den Fokus künftig stärker auf Rentabilität zu legen. Bei den DSL-Kunden rechnen die Analysten im Schnitt mit einem Zuwachs von 29.000. Gegenüber dem Konkurrenten United Internet, der an Versatel beteiligt ist, würden die Düsseldorfer damit weiter an Boden verlieren. Für das Gesamtjahr hatte Vorstandschef Peer Knauer zuletzt ein Plus von 100.000 bis 120.000 Kunden in Aussicht gestellt.
Eine Änderung der Prognose für 2008 erwarten die meisten Analysten nicht. Für das laufende Geschäftsjahr hatte Knauer ein EBITDA von mindestens 200 Millionen Euro und einen Umsatz zwischen 730 und 740 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Im kommenden Jahr will die Gesellschaft erstmals einen Überschuss ausweisen.
Versatel ist durch den Zusammenschluss mehrerer Stadtnetzbetreiber entstanden und wird durch den Finanzinvestor Apax kontrolliert. Knauer bemüht sich derzeit darum, das Unternehmen durch Akquisitionen zu stärken. Als ein mögliches Übernahmeziel hatte er das DSL-Geschäft von freenet bezeichnet.
Um die Rentabilität zu verbessern, hatte Versatel im Januar ein Sparprogramm aufgelegt, das den Abbau von bundesweit 200 Stellen vorsieht. Die Kosten sollen bis zum kommenden Jahr um mindestens 30 Millionen Euro gesenkt werden.
Weitere Nachrichten vom 07.05.2008
- Datensparsamkeit ist angesagt: Sicher surfen in studiVZ & Co.
- Freie Bürosoftware OpenOffice jetzt in neuer Testversion 3.0
- PDF-Programm Adobe Reader jetzt aktualisieren
- Ungarns Regierung will Strom-Monopolisten MVM teilen
- EU dringt auf Kostensenkung für SMS und Internetnutzung im Ausland
- Sprint und Clearwire bauen WiMax-Internetnetz auf
- "Typosquatting" - Tippfehler mit Folgen
- United Internet will Debitel-Übernahme durch Freenet blockieren
- Ehemaliger US-Regierungsberater erwartet Ölpreis von 200 Dollar
- FTD: Allianz prüft Kauf des E.ON-Stromnetzes
- Aufruf zur Einführung der neuen Internetgeneration
- Wirtschaftsverbände sehen immenses Energiesparpotenzial
- BILD.de: Gastarife steigen laut DIW bis Herbst erneut um 20 Prozent
- Kreise: Vodafone und BT haben noch nicht über über Tiscali-Angebot entschieden
- US-Ölpreise leicht unter die jüngsten Rekordstände gefallen

