Vernetztes Wohnen - Branche verzeichnet kräftiges Umsatzplus
Berlin - "Die Vernetzung von Computern, Smartphones und Fernsehern wird in immer mehr Haushalten zum Standard", erklärt Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes Bitkom. Die neuen Geräte zur Heimvernetzung lassen in der Branche der Unterhaltungselektronik die Kassen klingen. Für dieses Jahr erwartet der Branchenverband einen Umsatz von 18,3 Milliarden Euro mit vernetzbaren Lösungen - und damit rund 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Inzwischen machten vernetzbare Produkte fast zwei Drittel des Umsatzes von Informations- und Kommunikationstechnik bei privaten Konsumenten aus.
Das Internet werde zunehmend zum "interaktiven Kanal des klassischen Fernsehprogramms", sagte Rohleder. "Die Fernsehzuschauer suchen nach zusätzlichen Informationen zum aktuellen Programm, greifen auf Angebote des Senders zur laufenden Sendung zurück oder tauschen sich mit Freunden über das Gesehene direkt aus."
77 Prozent der Internetnutzer gehen eine aktuellen Umfrage im Auftrag des Bitkom zufolge jedoch parallel zum TV mit dem Laptop, Tablet oder Smartphone ins Netz. Dabei wollen sich 30 Prozent über das TV-Programm informieren, in knapp jedem fünften Fall wollen sie sich über das aktuelle Programm mit anderen austauschen oder weitere zusätzliche Informationen zur laufenden Sendung abrufen. Mit 82 Prozent der Internetnutzer schaut die überwiegende Mehrheit beim Fernsehen aber nach Informationen, die nichts mit dem aktuellen Programm zu tun haben.
Basis der Ergebnisse ist eine repräsentative Erhebung unter 2000 Internetnutzern ab 15 Jahren in Deutschland, die die Beratungsfirma Goldmedia im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Die Zahlen zum Umsatz mit vernetzten Geräten wurden von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erhoben.
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