Verkauf von Areva-Stromübertragungssparte unterzeichnet
- Zeitung: Chinesischer Staatsfonds zieht Einstieg bei Areva in Erwägung
- Frankreich bereitet sich auf Abgabe von Areva-Anteilen vor
- Areva NP wird hundertprozentige Tochtergesellschaft von Areva
- Nuklearkonzern Areva will bei erneuerbaren Energien wachsen
- Presse: Französische Areva könnte mehr als 20 Atomkraftwerke bis 2012 verkaufen
gesamtes Archiv
Paris - Der Verkauf der Stromübertragungssparte des französischen Atomunternehmens Areva ist perfekt. Der Staatskonzern unterzeichnete am Mittwoch den Kaufvertrag mit den französischen Konzernen Alstom und Schneider Electric. Der Preis für die Tochter Transmission et Distribution (T&D) liegt bei 4,09 Milliarden Euro. Im Frühjahr wollen Alstom und Schneider die Areva-Sparte vollständig übernehmen. Für das Unternehmen hatten auch der amerikanische Konzern General Electric und der japanische Toshiba-Konzern Kaufangebote abgegeben.
Alstom und Schneider hätten sich verpflichtet, alle europäischen T&D-Standorte für drei Jahre beizubehalten, teilten die beiden Käufer mit. Die Gewerkschaft CGT warf Areva eine "schandhafte Transaktion" vor, die "soziale und industrielle Risiken" in sich trage. Areva-Chefin Anne Lauvergeon war eigentlich gegen den Verkauf des rentablen Bereichs, musste sich aber den Vorgaben des Wirtschaftsministeriums beugen. Nur so erhielt sie die nötige Rückendeckung des Staates, um den Kraftwerksbau als Kerngeschäft von Areva auszubauen. Dazu braucht Areva bis 2012 neun Milliarden Euro.
Weitere Nachrichten vom 22.01.2010
- Westfälischer Energieversorger will Nuon Deutschland übernehmen
- Erst Gesamtkonzept für Energiepolitik, dann AKW-Gespräche
- Sechs Bieter bewerben sich bei Netzagentur um Mobilfunklizenzen
- Kabel-Deutschland-Eigner bereiten Optionen für Ausstieg vor
- BP hat Auge auf Erdgasförderung in Europa geworfen
- Nach Zwischenfall in Uranfabrik ein Mitarbeiter ins Krankenhaus eingeliefert
- Google steigert Gewinn um mehr als die Hälfte
- US-Ölpreis stabilisiert sich nach starken Verlusten unter 76 Dollar
- Studie: Die 200 wichtigsten Stromversorger im Vergleich

