Verkauf der Saar Ferngas an ArcelorMittal so gut wie perfekt

dpa, Verivox
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Saarbrücken/Luxemburg (dpa) - Der Verkauf der Saar Ferngas AG an den weltgrößten Stahlkonzern ArcelorMittal ist so gut wie perfekt. Eine außerordentliche Hauptversammlung der Saar Ferngas billigte am Donnerstag einstimmig die Übertragung der Anteile. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Bisher wurden die Aktien von der Evonik- Tochter RAG Saarberg Energiebeteiligungs GmbH gehalten. Die Zustimmung betrifft eine Beteiligung von 76,88 Prozent am Grundkapital der Gesellschaft. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht allerdings noch aus, das Europäischen Kartellamt will am 22. November abschließend entscheiden.

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ArcelorMittal (Luxemburg) zahlt 367 Millionen Euro. Der Kauf erfolgt zu den gleichen Konditionen, zu denen ursprünglich der RWE- Konzern bei der Saar Ferngas einsteigen wollte. Die Übernahme durch RWE war jedoch im März vom Bundeskartellamt untersagt worden. Saar Ferngas ist der größte Gasversorger in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Das Unternehmen beschäftigt rund 150 Menschen.

Kunden der Saar Ferngas sind 52 regionale und lokale Energieversorgungsunternehmen sowie 20 Industriebetriebe und Kraftwerke vor allem in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. 94 Prozent des Erdgases werden von der E.ON Ruhrgas AG bezogen. Die Saar Ferngas erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 1,4 Milliarden Euro.



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