Verfassungsbeschwerde gegen Atommüll-Lager Gundremmingen
Anfang des Jahres hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die Klagen der Nachbarn gegen das Atommüll-Lager abgelehnt und eine Revision ausgeschlossen. Eine Beschwerde dagegen wurde Ende August vom Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen. Damit ist der Rechtsweg erschöpft und zugleich der Weg zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geebnet.
In Deutschlands größtem atomaren Zwischenlager ist Platz für 192 Castor-Behälter, die dort maximal 40 Jahre gelagert werden dürfen. Einer dieser Behälter macht den Betreibern auch weiterhin zu schaffen, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Wie lange es dauern wird, einen seit dem 23./24. September klemmenden Deckel zu lösen und anschließend ordnungsgemäß zu verschließen, könne immer noch nicht abgeschätzt werden. Der Behälter befinde sich im Lagerbecken, die Kühlung der Brennelemente sei sicher gestellt. "Eine Gefahr geht nicht aus und ging auch nicht aus." In dem Behälter war nach Einsetzen der abgebrannten Brennelemente der innere Deckel in eine Schieflage geraten und hatte sich mit der Innenwand verkantet.
Weitere Nachrichten vom 02.10.2006
- Konsortium für ersten Offshore-Windpark vereinbart - Bau bis 2008
- Sachsen-Anhalt: Klarheit über Strompreise erst nach Weihnachten
- France Télécom plant Milliarden-Investitionen in Spanien
- Politik und Wirtschaft unterstützen BenQ - Zukunft dennoch ungewiss
- Strompreis gestiegen - Produktionskosten gefallen
- Presse: Umweltminister Gabriel will Steuern auf Heizöl erhöhen
- DIW erwartet trotz größerer Freiheit auf Gasmarkt steigende Preise
- Siemens-Vorstand spendet umstrittene Gehaltserhöhung an BenQ-Fonds
- SPD für mehr Wettbewerb am Strommarkt - Neues Energie-Konzept
- Neue Fehler an schwedischem Atomreaktor verzögern Inbetriebnahme
- Sachsen-Anhalt: Rund 70 Prozent der Stadtwerke wollen 2007 Strompreis erhöhen
- Branche will auf Energiegipfel auch strittige Fragen besprechen
- Fachdienst: Gaspreise driften stärker auseinander

