Ver.di: "Wir halten am Atomausstieg fest - Papier missverständlich"

dpa | 26.10.2005
Bild: Stromleitungen

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Hannover (dpa) - Die Gewerkschaft ver.di hat dementiert, dass sie Forderungen nach einer Rücknahme des Atomausstiegs unterstützt. Der niedersächsische Vorsitzende der Gewerkschaft, Wolfgang Denia, sagte der dpa, entsprechenden Formulierungen in einem Positionspapier von ver.di, IG BCE und den Energieversorgern seien missverständlich.

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Das Papier ist an die neue Bundesregierung gerichtet und trägt auch die Unterschrift des ver.di-Bundeschefs Frank Bsirske. Denia sagte dazu: "Es gibt keinen Kurswechsel. Wir halten am Atomausstieg fest und Gorleben ist für ein Endlager ungeeignet." In dieser Frage gebe es auch keine Differenzen zwischen Bsirske und der Gewerkschaft in Niedersachsen. Denia räumte aber ein, dass das Positionspapier interpretierbar und "sehr offen" formuliert sei. Er fügte hinzu: "Es gibt einen Atomkonsens und wir legen Wert darauf, dass der so eingehalten wird."


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