ver.di hält Hoffnungen auf Preissenkung bei Strom für überzogen
Vom Juli 2005 an müssen die Stromversorger die Kosten für die Nutzung der Leitungsnetze im Strompreis gesondert ausweisen. Ziel ist es, die Preisstruktur für die Kunden transparent zu machen. Dazu müssen Stadtwerke den Netzbetrieb von ihren übrigen Bereichen, wie zum Beispiel dem Vertrieb, personell und rechtlich trennen. Das mache in den vergangenen Jahren erzielte Synergieeffekte rückgängig und führe zu höheren, anstatt zu niedrigeren Kosten, sagte der Geschäftsführer der Energie und Wasser Lübeck GmbH, Kurt Kuhn.
Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) rechtfertigte dagegen die geplante Regulierung. Die im EU-Vergleich sehr hohen Netzgebühren vor allem der grossen Netzbetreiber seien ein Wettbewerbshindernis und ein Ärgernis für die Verbraucher, sagte er.
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