Ver.di befürchtet massiven Stellenabbau im Netzbetrieb der Telekom

dpa
Bild: Telefon mit Wahltasten



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Bonn (dpa) - Die Gewerkschaft ver.di sieht in den kommenden Jahren bundesweit bis zu 10 000 Arbeitsplätze im Netzbetrieb der Deutschen Telekom bedroht. Grund dafür sei der Ausbau der Glasfaser-Technik und die Zusammenführung unterschiedlicher Sprach- und Datennetze, berichtete der "Bonner Generalanzeiger" (Samstag). "Die neue Netztechnik wird kommen und Wirkung entfalten", sagte ver.di-Vorstandsmitglied Lothar Schröder der Zeitung.

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Schröder forderte die Telekom zu klaren Aussagen auf, wie es um die Zukunft der Mitarbeiter bestellt sei. Ein Telekom-Sprecher wollte die von der Gewerkschaft genannten Zahlen nicht bestätigen. Es seien noch keine konkreten Aussagen zum künftigen Personalbedarf möglich, sagte er der Zeitung.

In dem Bericht hieß es, nach Aussagen von Telekom-Managern sei wegen der technischen Veränderungen im Jahr 2012 mit etwa 30 bis 50 Prozent weniger Personal im Netzbetrieb zu rechnen. Nach Angaben von ver.di sind derzeit etwa 20 000 Telekom-Mitarbeiter im Netzbetrieb beschäftigt. Sie betreuen und warten mehr als 200 000 Kilometer Glasfaserkabel und knapp 1,5 Millionen Kilometer Kupferkabel sowie rund 1700 Ortsvermittlungsstellen, 7900 Hauptverteiler und 325 000 kleine Verteilerkästen am Straßenrand.



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