Verdacht auf undichtes Brennelement im AKW Krümmel bestätigt
dpa
Geesthacht (dpa) - Aus einem defekten Brennstab des Atommeilers Krümmel ist schon Monate vor der Pannenserie im Juni Radioaktivität in den internen Wasserkreislauf ausgetreten. Das teilten Betreiber Vattenfall und das für Reaktorsicherheit zuständige Sozialministerium in Kiel am Donnerstag mit. Untersuchungen an einem bereits im März ausgetauschten Brennelement hätten dies bestätigt. Es war wegen erhöhter Strahlung aufgefallen. Ursache sei ein Schaden am Hüllrohr. "In der Nachbewertung ist dies als Meldepflichtiges Ereignis eingestuft worden", sagte der Sprecher der Vattenfall-Atomsparte, Ivo Banek. Das radioaktive Wasser habe den Kreislauf nicht verlassen.
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