Verbraucherzentralen: Bei ungebetenen Werbeanrufen sofort auflegen
Eine andere Möglichkeit, sich gegen die Anrufe zu wehren, gebe es nicht. "Die Betroffenen erfahren ja oft nicht einmal, wer dahinter steckt." Somit wissen sie auch niemanden, bei dem sie sich beschweren können. Kommt dennoch ein nicht angeforderter Vertrag ins Haus, sei man auf der sicheren Seite, schriftlich Widerspruch einzulegen. "In jedem Fall aktiv werden muss man, wenn ein Mahnbescheid kommt."
Manche der Anrufer wollen aber auch gar nichts verkaufen, sondern nach Erfahrungen von Verbraucherschützern schlicht an das Geld und die Kontoverbindung der Angerufenen herankommen.
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz warnt derzeit vor einer Masche, bei der die Anrufer sich ihrerseits als Verbraucherschützer ausgeben und behaupten, ihnen seien persönliche Daten des Angerufenen angeboten worden. Für eine Gebühr in Höhe von 39,95 Euro bieten die vermeintlichen Verbraucherschützer an, allen "Datenhändlern" mit einer Unterlassungsklage zu drohen, wenn sie das Weitergeben der Daten nicht unterlassen. In den Telefonaten fragten die Anbieter "offensichtlich sehr geschickt nach Bank und Kontoverbindung". Beides sollte Fremden aber nie gegeben werden.
Weitere Nachrichten vom 28.06.2007
- Gazprom verdoppelt Gewinn 2006 auf 18,3 Milliarden Euro
- Regierung und Wirtschaft drohen sich vor Energiegipfel gegenseitig
- Verbraucherzentrale rät Kunden: Wechsel des Stromanbieters prüfen
- Zeitung: E.On-Manager Villis soll neuer EnBW-Chef werden
- Conrad: Rheinland-Pfalz soll energieeffizientestes Bundesland werden
- Umfrage: Nur wenige Deutsche wollen sich ein iPhone kaufen
- Urabstimmung bei Telekom - Beschäftigte stimmen über Kompromiss ab
- Mieterbund für strenge Vorgaben zum Energiesparen beim Heizen
- Umfrage: iPhone ist Deutschen zu teuer - 0,4 Prozent wollen kaufen
- BUND fordert Moratorium für neue Kohlekraftwerke
- E.ON Westfalen Weser mit Gewinneinbruch
- Bundesbürger sollen umweltfreundlichere Kühlschränke kaufen
- Bundesnetzagentur warnt vor Stromknappheit in kommenden Jahren
- Gabriel wirft Stromkonzernen Blockadepolitik vor

