Verbraucherzentrale warnt vor Postkarten zum Stromwechsel
Heidelberg – Die Verbraucherzentrale Sachsen rät Stromkunden dringend davon ab, auf die rosafarbene Postkarte des Energie Service Deutschland (ESD) zu reagieren. Auf dieser Postkarte wird eine kostenfreie Rufnummer angegeben, unter der man sich melden kann, um eine wichtige Tarifinformation zum persönlichen Strom-Anschluss beim Stromwechsel zu erhalten.
Durch die Mitteilung des ESD wird dem potenziellen Wechsler suggeriert, dass sich hinter dem Absender ein Preisvergleichsunternehmen verbirgt, das man nur anzurufen brauche, um den günstigsten Stromanbieter zu finden. Die persönlich adressierten Karten sollte man am besten wegwerfen, raten die Verbraucherschützer. "Wir haben mehrere Anrufe gestartet und erfahren, dass in bestimmten Fällen ein Unternehmen selbst als Stromanbieter auftritt und einen Preis offeriert, obwohl andere Angebote günstiger sind", sagt Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale. \r\n\r\n
\r\nDie Verbraucherzentrale empfiehlt, neutrale Preisvergleichsunternehmen zur Recherche heranzuziehen, um so den unabhängigen Überblick zu gewährleisten.
Weitere Nachrichten vom 20.05.2008
- SUEZ bleibt bei British Energy im Rennen - gegen EDF und RWE
- Zukunft von Yahoo! weiter ungewiss - Zerschlagung möglich
- Gaz de France schließt erneute Verzögerung bei Suez-Fusion nicht aus
- Suez-Konsortium baut Wasserkraftwerk in Brasilien für 5,3 Mrd Dollar
- RWE will in Erneuerbare Energien bis 2020 jährlich 1 Mrd. Euro investieren
- NRW und Nokia stehen vor Lösung ihres Subventionsstreits
- Tchibo-Aktion: Tchibo mobil mit 20 Euro Guthaben testen
- Notizen auf iPod Touch und iPhone mit Hilfe von E-Mail sichern
- Gasversorger ELE erhöht Gaspreise zum 1. Juli um 6,25 Prozent
- SW Essen erhöhen Erdgaspreise zum 1. Juli um neun Prozent
- SW München erhöhen Erdgaspreise zum 1. Juli um 10 Prozent
- Zeitung: Microsoft-Plan sieht Aufspaltung von Yahoo! vor
- Italienischer Konzern Eni will drei Milliarden Dollar in der Republik Kongo investieren
- Presse: Aktionäre von British Energy fordern Prämie auf Verkaufspreis
- Vattenfall will in Europa expandieren - weitere Länder im Visier
- US-Ölpreis weiter knapp unter Rekordhoch - stabil über 127 Dollar

