Verbraucherschützer raten zu zertifiziertem Ökostrom
Berlin - Verbraucherschützer raten Ökostrom-Kunden zu Energieversorgern, die einen Teil ihrer Einnahmen auch in Erneuerbare Energien investieren. Nur so könne der bestehende Kraftwerkspark verändert werden, teilte die Verbraucher-Initiative am Donnerstag in Berlin mit. Um solche Anbieter zu erkennen, könnten sich Verbraucher an Ökostrom-Siegeln wie dem "Grüner Strom Label" orientieren.
Dieses Siegel erhalten nur solche Energieversorger, die mindestens einen Cent je verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in den Ausbau erneuerbarer Energien steckten. Die Einhaltung dieser Vorgaben werde regelmäßig von unabhängiger Seite überprüft. Hinter dem Siegel stehen unter anderem der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU).
Video: So funktioniert der Stromanbieterwechsel
Weitere Nachrichten vom 13.08.2009
- Gasversorger Gasag senkt zum Herbst seine Gaspreise
- Versatel spürt harten Wettbewerb - Umsatz- und Gewinnrückgang
- Twitter-Abkürzungsdienst "tr.im" wieder verfügbar
- Microsoft entwickelt mobiles Office speziell für Nokia-Handys
- Solarstrom-Anlagen werden immer günstiger
- Minister: Kaufanreize für Elektroautos erforderlich
- RWE will Übernahme von Essent bald abschließen
- Freenet: Umsatzsteigerung trotz Kundenverluste
- Ölpreise nach Stillstand der letzten Tage wieder gestiegen

