Verbraucher und Troge: Mehr Recyclingpapier in Regalen und Ämtern
Der Verbraucherverband forderte den Handel zu flächendeckenden Recycling-Angeboten bei Schreib- und Hygieneartikeln und zu mehr Transparenz auf. "Briefpapier oder Kuverts, Toilettenpapier oder Taschentücher aus Recyclingpapier sind heute längst nicht mehr in allen Drogerien und Supermärkten erhältlich", sagte Müller. "Aldi, Lidl, Rossmann und Co. müssen sich fragen lassen, welchen Beitrag sie zu Klima- und Umweltschutz leisten."
Die Initiative, der unter anderem Post, Telekom, Karstadt, Siemens und Lufthansa angehören, kritisierte eine Flut neuer Labels beim Papier, die den Verbraucher verwirrten und nicht die strengen Maßstäbe des vor 27 Jahren eingeführten "Blauen Engel" wie den Abbau von Chemikalien einhielten. Die Post AG will nach den Worten ihres Umweltexperten Winfried Häser ihren Anteil an Recycling-Papier weiter deutlich erhöhen. Auf diesem Material präsentierte sie kürzlich - statt im üblichen Hochglanzformat - erstmals ihren Geschäftsbericht.
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