Verbraucher kritisieren neues EnWG

Verivox | 15.06.2005
Bild: Stromleitungen


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Der Kompromiss beim Energiewirtschaftsgesetz wird von der Verbraucher Initiative e.V. scharf kritisiert. Der Energiemarkt brauche mehr Transparenz und Wahlfreiheit für Verbraucher. Dem werde das neue Gesetz nicht gerecht, so die Kritik.

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"Der Berg kreiste und gebar eine Maus", kommentiert Ralf Schmidt-Pleschka, Umweltreferent der Verbraucher Initiative e.V. den Kompromiss beim Energiewirtschaftsgesetz. Zwar begrüsst der Verband, dass nach jahrelanger Diskussion die Regulierungsbehörde ab Juli endlich ihre Arbeit aufnehmen und die Netzentgelte überprüfen kann. Der Wegfall der Stromkennzeichnung sowie die Einschränkung wichtiger Verbraucherrechte in letzter Minute seien jedoch Indiz dafür, dass das "Gemauschel von Politik und Energiewirtschaft" weiter gehe. Schmidt-Pleschka: "Die Verbraucher werden im Energiemarkt für dumm verkauft. Mit dem Energiewirtschaftsgesetz in der jetzigen Form wird eine grosse Chance vertan."


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