Verband: Energiemix verringert Risiken - Kohle und Kernenergie wichtigste Energieträger
Die gesamte Netto-Stromerzeugung in Deutschland blieb 2007 mit rund 597 (2006: 597) Milliarden Kilowattstunden stabil, ermittelte der Branchenverband nach ersten Erhebungen. Während der Anteil der Braunkohle am Energiemix leicht auf 24 (23) Prozent gestiegen sei, habe sich der Beitrag der Kernenergie auf rund 22 (27) Prozent verringert. Steinkohle stellte ebenfalls rund 22 (21) Prozent der Stromerzeugung, so der BDEW.
Die erneuerbaren Energien legten 2007 kräftig zu und erreichten Platz vier im Energiemix: Ihr Anteil an der Stromproduktion stieg auf gut 14 Prozent, berichtete der BDEW. Dabei sei die Windkraft auf einen Anteil von fast sieben Prozent gekommen. Die Wasserkraft habe gut drei Prozent gestellt und Biomasse knapp vier. Rund ein halbes Prozent habe Photovoltaik geliefert. Auf Erdgas entfielen unverändert zwölf Prozent der Stromproduktion, berichtete der BDEW. Aus Heizöl, Pumpspeicher und sonstigen Energieträgern seien rund sechs (fünf) Prozent des Stroms gewonnen worden.
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