Venezuela und Russland verstärken Zusammenarbeit im Energiesektor
Bei einem Treffen mit dem russischen Regierungschef und Ex-Präsidenten Wladimir Putin in dessen Residenz in Nowo Ogarewo wollte Chávez über den Kauf russischer Waffen durch Venezuela sprechen. Nach russischen Angaben erwägt Venezuela den Kauf russischer Boden-Luft-Raketen vom Typ TOR-M1 sowie von Panzern und U-Booten. Putin sagte, Moskau wolle seine Wirtschaftsbeziehungen mit Caracas "in alle Richtungen" ausbauen. Er zählte unter anderem die Bereiche Verkehr, Raumfahrt und Militärtechnik auf. Chávez sagte, die Zusammenarbeit mit Russland im Bereich Militärtechnik sei für Venezuelas Verteidigung besonders wichtig.
An den Gesprächen in Nowo Ogarewo nahm auch der Chef der russischen Waffenexportbehörde, Sergej Tschemesow, teil. In den vergangenen Jahren hatte Russland bereits Rüstungsverträge in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar (rund 2,2 Milliarden Euro) mit Venezuela abgeschlossen. Caracas kaufte in Moskau zwei Dutzend Kampfflugzeuge, 50 Hubschrauber und 100.000 Kalaschnikow. Chávez ist ein Erzfeind der USA. Washington beobachtet die engen Beziehungen des venezolanischen Staatschefs zu Russland mit Argwohn.
Weitere Nachrichten vom 23.07.2008
- Verivox-Umfrage: Voreinstellungen der Tarifrechner und Service
- Timoschenko: Ukraine und Gazprom über Erdgaspreise für 2009 einig
- Windbranche erwartet Boom an Land und auf See ab 2009
- Hessen-SPD schlägt kostenfreie Strom-Grundmenge für alle vor
- US-Telekomkonzern AT&T: Gewinnplus dank Mobilfunk - iPhone-Partner
- Spam-König Soloway zu vier Jahren Haft verurteilt
- Hurrikanwarnung aufs Handy: Neuer SMS-Dienst von Reiseveranstaltern
- Deutsche Windkraftanlagen sind Exportschlager
- Strom, Gas, Telefon, Internet: Spar-Check für die zehn größten Städte
- Handy weg: Vielleicht liegt es im Fundbüro
- Preis für OPEC-Rohöl erneut gefallen
- Venezuela kündigt Milliardeninvestition in karibische Raffinerien an
- Gazprom-Tochter rechnet erst 2012 mit erstem Erdgas über die Ostsee
- Yahoo! mit Gewinnrückgang: Druck im Tauziehen mit Microsoft steigt
- Kirchen in Baden-Württemberg steigen in die Gasversorgung ein
- Zeitung: Deutsche Telekom schließt Kündigungen nicht mehr aus
- Staatsfonds aus Abu Dhabi interessiert an deutschen Energieanbietern

