VDEW: Unbundling treibt Kosten in die Höhe
Verivox | 29.11.2004
"Die vorgesehenen gesetzlichen Regelungen zur
Aufspaltung der Stromunternehmen (Unbundling) wird Synergieeffekte vernichten und Kosten
in die Höhe treiben", erklärte Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des
Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin.
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Der Entwurf des Energiewirtschaftsgesetzes beruhe auf einer Richtlinie der
EU zur Trennung der Stromnetze von anderen Unternehmensbereichen. In der
Praxis sei die Umsetzung vor allem für kleinere Versorger schwierig.
Meller: "Was für europäische Staatsunternehmen sinnvoll sein kann, führt im
heterogenen deutschen Markt mit 900 Unternehmen zu deutlichen Nachteilen."
Wie eine gemeinsame Studie mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young ergab, sei die Aufspaltung in getrennte Unternehmensbereiche organisatorisch sehr aufwändig. Erhöhte Kosten erwarten die Befragten besonders bei Personal, Controlling und der elektronischen Umsetzung.
In der gemeinsamen Studie "Unbundling bei Stadtwerken und regionalen Energieversorgungsunternehmen" des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft, Berlin, und der Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, werden die Auswirkungen der Entflechtung von Unternehmen untersucht. Eine Kurzfassung der Studie kann unter www.strom.de als PDF heruntergeladen werden.
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