Vattenfall will an Kohlekraftwerksbau in Hamburg festhalten
Der Grünen-Bundesvorsitzende Reinhard Bütikofer sagte am Montag dem Sender n-tv, er könne sich keine grüne Regierungsbeteiligung vorstellen, die dem Kraftwerksbau zustimme. Das wisse die Union auch. "Der Versuch, Moorburg durchzusetzen, wäre meines Erachtens gleichbedeutend mit einer Sabotage der Verhandlungen. Ich glaube nicht, dass die CDU das will." Die GAL kritisiert das geplante 1640-Megawatt-Kraftwerk als "überdimensioniertes Klima-Monster" und befürwortet ein kleineres, mit Gas statt Kohle betriebenes Kraftwerk. In Sondierungsgesprächen hatte die CDU sich laut GAL-Chefin Anja Hajduk bereit erklärt, über "eine vollständige Alternative" zu verhandeln.
Das Kohlekraftwerk Moorburg steht bei den Gesprächen über das erste schwarz-grüne Landesbündnis erst am Dienstag auf der Tagesordnung, ebenso wie etwa die geplante weitere Elbvertiefung. Am Montag wollen die Delegationen von CDU und GAL zunächst über das Thema Haushalt sprechen, um den finanziellen Rahmen einer gemeinsamen Politik abzustecken. Auch über die Kultur- und Sportpolitik wollen beide Seiten am ersten Verhandlungstag beraten.
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