Vattenfall sieht Risiken für Ostdeutschland durch Emissionshandel
dpa
Berlin (dpa) - Der Regierungskompromiss zum Emissionshandel birgt
nach Ansicht des Energieunternehmens Vattenfall Europe "massive
Risiken für die ostdeutsche Energiewirtschaft". Vattenfall, der
drittgrösste Stromversorger in Deuschland, beklagte am Mittwoch, dass
im Vergleich zum Kabinettsbeschluss vom 30. März aus ostdeutscher
Sicht nochmals Verschärfungen vorgenommen worden seien. "Entgegen
allen Zusagen der Bundesregierung" würden die massiven Vorleistungen
der ostdeutschen Stromwirtschaft für den Klimaschutz nicht
ausreichend anerkannt.
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Vorstandschef Klaus Rauscher forderte "Nachbesserungen" im
Gesetzgebungsverfahren für den nationalen Zuteilungsplan. Darüber
gebe es Einverständnis zwischen Vattenfall und den ostdeutschen
Landesregierungen. Der Handel mit Emissionszertifikaten soll 2005
europaweit beginnen und zu einer Reduzierung der klimaschädlichen
Treibhausgase führen. "Ostdeutschland als Vorreiter im Klimaschutz
darf nicht zum Verlierer im Emissionshandel werden", sagte Rauscher.
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